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<title>Angestellter</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Angestellter</span></h1>
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<p><b>Angestellter</b> (abgekürzt <i>Angest.</i>) ist ein unselbständig beschäftigter <a href="Arbeitnehmer" title="Arbeitnehmer">Arbeitnehmer</a>, dessen Tätigkeit ganz oder überwiegend aus <a href="Denken" title="Denken">geistiger Arbeit</a> besteht, gegebenenfalls mit geringer <a href="Arbeitsschwere" title="Arbeitsschwere">Arbeitsschwere</a> durch überwiegend einfache <a href="Handarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Handarbeit (Arbeitswissenschaft)">Handarbeit</a> oder geringe <a href="Muskelarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Muskelarbeit (Arbeitswissenschaft)">Muskelarbeit</a>. Als <a href="Gegenleistung" title="Gegenleistung">Gegenleistung</a> zahlt der <a href="Arbeitgeber" title="Arbeitgeber">Arbeitgeber</a> ein <a href="Arbeitsentgelt" title="Arbeitsentgelt">Gehalt</a>. Pendant ist ein <a href="Arbeiter" title="Arbeiter">Arbeiter</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeines">Allgemeines</h2></div>
<p>Während in einzelnen Wissenschaften weiterhin zwischen Angestellten und Arbeitern differenziert wird, verschwimmen die Konturen dieser Begriffe in der <a href="Umgangssprache" title="Umgangssprache">Umgangssprache</a>. Eine der Ursachen für das Fehlen eines hinlänglich präzisen Begriffes liegt darin, dass eine funktionale Unterscheidung der Tätigkeiten von Angestellten und Arbeitern oft nicht möglich ist, insbesondere wenn es sich um gemischte Tätigkeiten handelt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Arbeiter verrichten physiologisch gesehen jedenfalls überwiegend mittlere bis schwere körperliche Tätigkeit; sie erhalten einen Arbeitslohn, dessen <a href="Lohnniveau" class="mw-redirect" title="Lohnniveau">Lohnniveau</a> meist unterhalb des Einkommensniveaus eines Angestellten liegt. Die Einkünfte des Angestellten heißen Gehalt. Im <a href="Einkommensteuerrecht_(Deutschland)" title="Einkommensteuerrecht (Deutschland)">Einkommensteuerrecht</a> werden Lohn und Gehalt als <a href="Eink%C3%BCnfte_aus_nichtselbst%C3%A4ndiger_Arbeit_(Deutschland)" title="Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (Deutschland)">Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit</a> zusammengefasst.
</p><p>Die Stellung im Beruf bleibt ein spürbares <a href="Diskriminierung" title="Diskriminierung">Diskriminierungsmerkmal</a>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So leben im Industrieunternehmen Produktionsarbeiter und Mitarbeiter der Verwaltung oft in getrennten <a href="Arbeitswelt" class="mw-redirect" title="Arbeitswelt">Welten</a>: unterschiedliche <a href="Arbeitszeit" title="Arbeitszeit">Arbeitszeiten</a>, getrennte <a href="Arbeitsst%C3%A4tte" title="Arbeitsstätte">Arbeitsstätten</a> und <a href="Kantine" title="Kantine">Kantinen</a>, andere <a href="Arbeitskleidung" title="Arbeitskleidung">Arbeitskleidung</a> und eine andere <a href="Arbeitssicherheit" title="Arbeitssicherheit">Arbeitssicherheit</a> bei Angestellten und Arbeitern.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Mit dem Angestellten ist nach wie vor insbesondere ein <a href="Sozialer_Status" title="Sozialer Status">sozialer Status</a> verbunden, der ihn vom Arbeiter und vom <a href="Beamter_(Deutschland)" title="Beamter (Deutschland)">Beamten</a> unterscheidet (<a href="Soziale_Schicht" title="Soziale Schicht">soziale Schicht</a>). Diese <a href="Soziale_Differenzierung" title="Soziale Differenzierung">soziale Differenzierung</a> zwischen Angestellten oder Arbeitern besteht auch in anderen <a href="Kulturkreis" title="Kulturkreis">Kulturkreisen</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">clerk, white collar worker</span> für Angestellte, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">worker, <a href="Blue_Collar" title="Blue Collar">Blue collar worker</a></span> für Arbeiter). Die Unterscheidung von Angestellten und Arbeitern beruhte bis Anfang der 2000er Jahre auf arbeits-, sozial- und tarifrechtlichen sowie funktionalen und <a href="Soziokultur" title="Soziokultur">soziokulturellen</a> Merkmalen. Eines der zentralen Themen der Debatte ist die <a href="#Angleichung_von_Arbeitern_und_Angestellten">Konvergenz</a> u.&nbsp;a. durch entsprechende Änderungen von Gesetzen und gemeinsamen <a href="Entgelt-Rahmenabkommen" title="Entgelt-Rahmenabkommen">Entgelt-Rahmenabkommens</a> bzw. Entgelt-<a href="Rahmentarifvertrag" class="mw-redirect" title="Rahmentarifvertrag">Rahmentarifverträgen</a>. Bis in die 2000er Jahre wurden in Deutschland die Unterschiede zwischen Angestellten und Arbeitern auch in <a href="Tarifvertrag" title="Tarifvertrag">Tarifverträgen</a> abgebildet. Unterschiedliche Systeme für die <a href="Eingruppierung" title="Eingruppierung">Eingruppierung</a> und <a href="Entgeltdifferenzierung" title="Entgeltdifferenzierung">Entgeltdifferenzierung</a> waren üblich. Arbeiter besaßen eine <a href="K%C3%BCndigungsfrist" class="mw-redirect" title="Kündigungsfrist">Kündigungsfrist</a> von vier Wochen zum Monatsende, Angestellte galten mit sechs Wochen zum Quartalsende als besser geschützt. <a href="Funktion_(Organisation)" title="Funktion (Organisation)">Funktional</a> übernehmen Angestellte überwiegend Tätigkeiten in der <a href="Verwaltung" title="Verwaltung">Administration</a>, der <a href="Konstruieren_(Technik)" title="Konstruieren (Technik)">Konstruktion</a> usw., während Arbeiter in der <a href="Produktion" title="Produktion">Produktion</a> oder der <a href="Logistik" title="Logistik">Logistik</a> beschäftigt sind. Typische Berufe von Angestellten sind z.&nbsp;B.: Kaufmann/-frau für Büromanagement, Bankkaufmann/-frau, Industriekaufmann/-frau, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Fachinformatiker/-in, u.&nbsp;a. Bis zum Jahr 2004 waren für Arbeiter bzw. Arbeiterinnen die <a href="Landesversicherungsanstalt" title="Landesversicherungsanstalt">Landesversicherungsanstalten</a>, für Angestellte die <a href="Bundesversicherungsanstalt_f%C3%BCr_Angestellte" title="Bundesversicherungsanstalt für Angestellte">Bundesversicherungsanstalt für Angestellte</a> zuständig. Letztere Differenzierung wurde im Januar 2005 im Rahmen der <a href="Deutsche_Rentenversicherung_Bund#Organisationsreform_in_der_Rentenversicherung" title="Deutsche Rentenversicherung Bund">Organisationsreform in der Rentenversicherung</a> abgeschafft.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<p>Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war im <a href="Arbeitsrecht_(Deutschland)" title="Arbeitsrecht (Deutschland)">Arbeits-</a> und <a href="Sozialrecht_(Deutschland)" title="Sozialrecht (Deutschland)">Sozialrecht</a> die Einteilung der Arbeitnehmer in Angestellte und Arbeiter unbekannt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wer überwiegend geistige oder verwaltende Tätigkeiten ausführte, hieß „Fabrikbeamter“, „Betriebsbeamter“<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder „Handlungsgehilfe“. Ein Gehalt erhielt jemand als Angestellter,<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der Arbeiter bezog Lohn. Im 1820 erschienenen ersten Band dieses Lexikons gab es jedoch keinen Eintrag für den Begriff Angestellter.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der im Jahre 1890 in Bochum gegründete „Deutsche Gruben- und Fabrikbeamten-Verband e.&nbsp;V.“ vertrat „Fabrikbeamte“. Erst eine Änderung der Gewerbeordnung (GewO) vom 1. Juni 1891 bezeichnete <a href="Geselle" title="Geselle">Gesellen</a>, <a href="Gehilfe" title="Gehilfe">Gehilfen</a>, <a href="Lehrling" class="mw-redirect" title="Lehrling">Lehrlinge</a>, Fabrikbeamte, Werkmeister, Techniker und Fabrikarbeiter einheitlich als „gewerbliche Arbeiter“ und sprach in § 133a GewO a. F. von „ähnlichen Angestellten“. Sie privilegierte die Angestellten mit einer längeren gesetzlichen Kündigungsfrist als die „gewerblichen Arbeiter“ (§ 122 GewO a. F.). Im Jahre 1894 kam es zur Gründung des „Verbandes der Bureauangestellten Deutschlands“, 1897 entstand der „Zentralverband der Handlungsgehilfen“. Ein Invalidenversicherungsgesetz vom Juli 1899 benutzte bereits den Sammelbegriff „und sonstige Angestellte“.
</p><p>Das <a href="B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Bürgerliches Gesetzbuch">BGB</a> vom Januar 1900 bezeichnete die Gruppe der Angestellten in seiner Ursprungsfassung des § 622 BGB a. F. als „mit festen Bezügen zur Leistung von Diensten höherer Art angestellte Personen“. Erst das „Versicherungsgesetz für Angestellte“ vom Dezember 1911 erkannte den allgemeinen Begriff des Angestellten gesetzlich an.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Aufzählung der Berufsgruppen im Angestelltenversicherungsgesetz vom März 1924 ließ erkennen, dass der Gesetzgeber damals lediglich Arbeitnehmer mit „gehobenen“ oder „höheren“ <a href="Beruf" title="Beruf">Berufen</a> und <a href="T%C3%A4tigkeit" title="Tätigkeit">Tätigkeiten</a> die Angestellteneigenschaft zuerkennen wollte. Während Gesetze es bei der Aufzählung beließen, stellte im April 1936 das <a href="Reichsarbeitsgericht" title="Reichsarbeitsgericht">Reichsarbeitsgericht</a> (RAG) fest: „Der Begriff des Angestellten hat nach Sprachgebrauch und Rechtsprechung einen bestimmten Inhalt bekommen und bezeichnet den Arbeitnehmer, bei dessen Beschäftigung die gedankliche Arbeit die mechanische, mit der Hand geleistete, überwiegt“.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch das <a href="Bundesarbeitsgericht" title="Bundesarbeitsgericht">Bundesarbeitsgericht</a> (BAG) übernahm im September 1954 diese Formulierung.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Juli 1957 stellte das BAG klar: „Die Zuordnung eines Arbeitnehmers zu der Gruppe der Angestellten oder der Arbeiter bestimmt sich in erster Linie danach, wie seine Tätigkeit von der Auffassung der im konkreten Salle beteiligten Berufskreise bewertet wird“.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Mai 1990 entschied das <a href="Bundesverfassungsgericht" title="Bundesverfassungsgericht">Bundesverfassungsgericht</a> (BVerfG), dass die unterschiedlichen Kündigungsfristen für Arbeiter und Angestellte mit dem allgemeinen <a href="Gleichheitssatz" title="Gleichheitssatz">Gleichheitssatz</a> nach <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html">Art.&nbsp;3</a></span> Abs. 1 GG unvereinbar sind.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diesem Urteil kam der Gesetzgeber durch eine Neufassung des § 622 BGB im Oktober 1993 nach. Dem folgten in den 2000er Jahren zahlreiche Angleichungsschritte zwischen Angestellten und Arbeitern.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Arten">Arten</h2></div>
<p>Angestellter war nach der maßgeblichen Verkehrsauffassung, wer kaufmännische, büromäßige oder sonst vorwiegend geistige Arbeit leistete.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es gab entweder <i>kaufmännische</i> oder <i>technische Angestellte</i>. Kaufmännische Arbeit ist beispielsweise <a href="B%C3%BCroarbeit" class="mw-redirect" title="Büroarbeit">Büroarbeit</a> oder sonstige <a href="Verwaltung" title="Verwaltung">Verwaltungstätigkeit</a>; wer in einem <a href="Handelsgewerbe" title="Handelsgewerbe">Handelsgewerbe</a> zur Leistung kaufmännischer Dienste angestellt ist, war kaufmännischer Angestellter. Hierunter fallen vor allem <a href="Verk%C3%A4ufer" title="Verkäufer">Verkäufer</a>, <a href="Eink%C3%A4ufer" title="Einkäufer">Einkäufer</a> oder <a href="Buchhalter" title="Buchhalter">Buchhalter</a>. Technische Angestellte führten überwiegend durch die <a href="Technik" title="Technik">Technik</a> beeinflusste Aufgaben aus wie <a href="Ingenieur" title="Ingenieur">Ingenieur</a>, <a href="Bautechniker" title="Bautechniker">Bautechniker</a>, <a href="Chemiker" title="Chemiker">Chemiker</a>, <a href="EDV-Techniker" title="EDV-Techniker">EDV-Techniker</a>, <a href="Maschinenbautechniker" title="Maschinenbautechniker">Maschinenbautechniker</a>, <a href="Physiker" title="Physiker">Physiker</a> oder <a href="Zeichner" class="mw-redirect" title="Zeichner">Zeichner</a>.
</p><p>Zudem unterscheidet man nach der Stellung:
</p>
<ul><li><i>Außertarifliche Angestellte (AT):</i> Angestellte, die in einem Betrieb beschäftigt ist, in welchem ein Tarifvertrag gilt und der entweder eine Stelle bekleidet, deren <a href="Stellenbeschreibung" title="Stellenbeschreibung">Stellenbeschreibung</a> keine Entsprechung im Tarifvertrag hat (z.&nbsp;B. Spezialisten) oder dessen Entgelt über dem maximalen Tarifentgelt liegt. AT-Angestellte schließen einen individuellen Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber. Heute wird überwiegend von AT-Beschäftigten (außertarifliche Beschäftigte) gesprochen.</li>
<li><i><a href="Leitende_Angestellte" class="mw-redirect" title="Leitende Angestellte">Leitende Angestellte</a></i> sind Angestellte, denen wesentliche Arbeitgeberbefugnisse übertragen wurden. Dazu gehören zum Beispiel <a href="Einstellung_(Arbeit)" title="Einstellung (Arbeit)">Einstellungs-</a> und <a href="Beendigung_des_Arbeitsverh%C3%A4ltnisses" title="Beendigung des Arbeitsverhältnisses">Entlassungsbefugnis</a>, <a href="Disziplinarrecht" title="Disziplinarrecht">Disziplinarrecht</a> oder eine umfassende <a href="Prokura" title="Prokura">Prokura</a> oder <a href="Generalvollmacht" title="Generalvollmacht">Generalvollmacht</a>. Leitende Angestellte unterliegen nicht dem <a href="Betriebsverfassungsgesetz" class="mw-redirect" title="Betriebsverfassungsgesetz">Betriebsverfassungsgesetz</a> (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__5.html">§&nbsp;5</a></span> Abs. 3 <a href="Betriebsverfassungsgesetz" class="mw-redirect" title="Betriebsverfassungsgesetz">BetrVG</a>). Leitender Angestellter kann auch sein, wer keine der vorgenannten Befugnisse hat, aber aufgrund der Betriebsstruktur oder des Gehaltes eine vergleichbare Stellung einnimmt.</li></ul>
<p>Angestellte gab es in der <a href="Privatwirtschaft" class="mw-redirect" title="Privatwirtschaft">Privatwirtschaft</a> und im <a href="Arbeitnehmer_im_%C3%B6ffentlichen_Dienst_(Deutschland)" title="Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst (Deutschland)">öffentlichen Dienst</a>. Der öffentliche Dienst fasst die Angestellten und Arbeiter als Arbeitnehmer zusammen, für Angestellte galt seit April 1961 der <a href="Bundes-Angestelltentarifvertrag" title="Bundes-Angestelltentarifvertrag">Bundes-Angestelltentarifvertrag</a> (BAT), den der <a href="Tarifvertrag_f%C3%BCr_den_%C3%B6ffentlichen_Dienst" title="Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst">Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst</a> (TVöD) im Oktober 2005 ablöste. Beide Gruppen werden jetzt einheitlich als <a href="Besch%C3%A4ftigte" class="mw-redirect" title="Beschäftigte">Beschäftigte</a> oder Tarifbeschäftigte bezeichnet. <a href="Richter" title="Richter">Richter</a>, <a href="Beamter_(Deutschland)" title="Beamter (Deutschland)">Beamte</a> und <a href="Soldat" title="Soldat">Soldaten</a> gelten dagegen weder als Arbeitnehmer noch als Beschäftigte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtsfragen">Rechtsfragen</h2></div>
<p>Angestellter ist ein in vielen Gesetzen benutzter <a href="Rechtsbegriff" title="Rechtsbegriff">Rechtsbegriff</a> (etwa der <a href="Justizangestellte" class="mw-redirect" title="Justizangestellte">Justizangestellte</a> in <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gbo/__12c.html">§&nbsp;12c</a></span> <a href="Grundbuchordnung" title="Grundbuchordnung">GBO</a>). Das <a href="Arbeitsverh%C3%A4ltnis" title="Arbeitsverhältnis">Arbeitsverhältnis</a> beginnt für Arbeiter oder Angestellte mit einem <a href="Arbeitsvertrag_(Deutschland)" title="Arbeitsvertrag (Deutschland)">Arbeitsvertrag</a> (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__611.html">§&nbsp;611</a></span> Abs. 1 <a href="B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Bürgerliches Gesetzbuch">BGB</a>), das <a href="Arbeitsentgelt" title="Arbeitsentgelt">Arbeitsentgelt</a> ist einheitlich <i>nach</i> der erbrachten <a href="Arbeitsleistung" title="Arbeitsleistung">Arbeitsleistung</a> <a href="F%C3%A4lligkeit" title="Fälligkeit">fällig</a> (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__614.html">§&nbsp;614</a></span> BGB). In <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__622.html">§&nbsp;622</a></span> Abs. 1 BGB sind die <a href="K%C3%BCndigungsfristen_im_Arbeitsrecht" title="Kündigungsfristen im Arbeitsrecht">Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen</a> für beide Gruppen einheitlich mit vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats festgelegt. Wer in einem <a href="Handelsgewerbe" title="Handelsgewerbe">Handelsgewerbe</a> zur Leistung kaufmännischer Dienste beschäftigt ist, wird als <a href="Handlungsgehilfe" title="Handlungsgehilfe">Handlungsgehilfe</a> oder Angestellter bezeichnet (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__59.html">§&nbsp;59</a></span> <a href="Handelsgesetzbuch" title="Handelsgesetzbuch">HGB</a>). Dessen Arbeitgeber muss <a href="Kaufmann_(HGB)" title="Kaufmann (HGB)">Kaufmann</a> gemäß <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__1.html">§&nbsp;1</a></span> HGB sein. Arbeitnehmer im Sinne des <a href="Arbeitsgerichtsgesetz" title="Arbeitsgerichtsgesetz">Arbeitsgerichtsgesetzes</a> (ArbGG) sind Arbeiter und Angestellte sowie die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/arbgg/__5.html">§&nbsp;5</a></span> Abs. 1 ArbGG). Die <a href="Deutsche_Bundesbank" title="Deutsche Bundesbank">Deutsche Bundesbank</a> beschäftigt Beamte, Angestellte und Arbeiter (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbankg/__31.html">§&nbsp;31</a></span> Abs. 1 <a href="BBankG" class="mw-redirect" title="BBankG">BBankG</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Unterschiede_zwischen_Arbeitern_und_Angestellten">Unterschiede zwischen Arbeitern und Angestellten</h2></div>
<p>In der <a href="Arbeitswissenschaft" title="Arbeitswissenschaft">Arbeitswissenschaft</a> und im <a href="Arbeitsrecht_(Deutschland)" title="Arbeitsrecht (Deutschland)">Arbeitsrecht</a> werden <a href="Arbeiter" title="Arbeiter">Arbeiter</a> und Angestellte unterschieden nach der körperlichen <a href="Arbeitsschwere" title="Arbeitsschwere">Arbeitsschwere</a>.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die Bezeichnung des <a href="Arbeitsentgelt" title="Arbeitsentgelt">Arbeitsentgelts</a> ist unterschiedlich.
</p>
<table class="wikitable" style="padding:1em; vertical-align:top; border:2px;">

<tbody><tr>
<th>Arbeitnehmer
</th>
<th>Merkmale
</th>
<th>Entgelt
</th>
<th>Berufe
</th></tr>
<tr>
<td>Angestellter</td>
<td>überwiegend <a href="Denken" title="Denken">geistige Arbeit</a><br>leichte <a href="Handarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Handarbeit (Arbeitswissenschaft)">Handarbeit</a> oder leichte <a href="Muskelarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Muskelarbeit (Arbeitswissenschaft)">Muskelarbeit</a></td>
<td>Gehalt</td>
<td><a href="Arzt" title="Arzt">Ärzte</a>, <a href="Beamter_(Deutschland)" title="Beamter (Deutschland)">Beamte</a> (wirtschaftlich), <a href="B%C3%BCro" title="Büro">Bürokräfte</a>, <a href="Feinmechanik" title="Feinmechanik">Feinmechaniker</a>, <a href="Schneider" title="Schneider">Schneider</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Arbeiter</td>
<td>überwiegend körperliche Arbeit<br> schwere Handarbeit oder schwere Muskelarbeit</td>
<td>Arbeitslohn</td>
<td><a href="Erdarbeit" class="mw-redirect" title="Erdarbeit">Erdarbeiter</a>, <a href="Landarbeiter" title="Landarbeiter">Landarbeiter</a> (<a href="Ernte" title="Ernte">Ernte</a>), <a href="Maurer" title="Maurer">Maurer</a>, <a href="Schmied" title="Schmied">Schmiede</a>, <a href="Steinhauer" title="Steinhauer">Steinhauer</a>
</td></tr></tbody></table>
<p>Während Arbeiter meist mittlere bis schwere <a href="Muskelarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Muskelarbeit (Arbeitswissenschaft)">Muskelarbeit</a> (<a href="Schwerarbeit" title="Schwerarbeit">Schwerarbeit</a>, <a href="Schwerstarbeit" class="mw-redirect" title="Schwerstarbeit">Schwerstarbeit</a>) verrichten, ist die Tätigkeit der Angestellten auf <a href="Handarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Handarbeit (Arbeitswissenschaft)">Handarbeit</a> (etwa <a href="Schreiben" title="Schreiben">Schreiben</a> oder Betätigen der Computermaus) und leichte Muskelarbeit beschränkt. Im <a href="Arbeitsrecht_(Deutschland)" title="Arbeitsrecht (Deutschland)">Arbeitsrecht</a> ist der Arbeiter ein Arbeitnehmer, der weder Angestellter noch <a href="Auszubildender" title="Auszubildender">Auszubildender</a> ist. Nicht zu den Arbeitern gehören <a href="Heimarbeiter" class="mw-redirect" title="Heimarbeiter">Heimarbeiter</a> und <a href="Hausgewerbetreibende" class="mw-redirect" title="Hausgewerbetreibende">Hausgewerbetreibende</a>. Nur für Arbeiter war früher die <a href="Schichtarbeit" title="Schichtarbeit">Schichtarbeit</a> – insbesondere der <a href="Nachtdienst" title="Nachtdienst">Nachtdienst</a> – vorgesehen, doch heute hat sich die Schichtarbeit in weiten Bereichen des <a href="Dienstleistungssektor" class="mw-redirect" title="Dienstleistungssektor">Dienstleistungssektors</a> auch auf Angestellte ausgedehnt (<a href="24/7" title="24/7">24/7</a>).
</p><p>Das Arbeitsentgelt heißt bei Arbeitern Arbeitslohn, bei Angestellten Gehalt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Während das Gehalt überwiegend als <a href="Zeitlohn" title="Zeitlohn">Zeitentlohnung</a> an der <a href="Arbeitszeit" title="Arbeitszeit">Arbeitszeit</a> orientiert ist, wird der Lohn als Leistungsentgelt stets von der erbrachten <a href="Arbeitsleistung" title="Arbeitsleistung">Arbeitsleistung</a> abhängig gemacht (etwa beim <a href="Akkordlohn" title="Akkordlohn">Akkordlohn</a>). „Der Zeitlohn ist ein Entlohnungsgrundsatz mit einer festen Vergütung für eine bestimmte Zeiteinheit. Ist diese Zeiteinheit eine Stunde, so wird von <a href="Stundenlohn" class="mw-redirect" title="Stundenlohn">Stundenlohn</a> und entsprechend von Zeitlohn oder Gehalt gesprochen“.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Statistik">Statistik</h2></div>
<p>Aufgrund der Angleichung von Angestellten und Arbeitern ist es lediglich bis ca. 2005 möglich, statistisch exakt zwischen „Angestellten“ und „Arbeitern“ zu unterscheiden. Es ist belegt, dass die Anzahl der Arbeiter von 1962 bis 2003 kontinuierlich zurückgegangen ist und die Anzahl der Angestellten zugenommen hat. Diese Auswertung basiert auf den Versichertenzahlen der <a href="Landesversicherungsanstalt" title="Landesversicherungsanstalt">Landesversicherungsanstalten</a> und der <a href="Bundesversicherungsanstalt_f%C3%BCr_Angestellte" title="Bundesversicherungsanstalt für Angestellte">BfA</a> (ohne Berücksichtigung der Anzahl der Beamten). Die Statistik der Erwerbstätigen „nach Stellung im Beruf“ wies im Jahre 1991 noch einen Anteil der Arbeiter von 38,9&nbsp;% aus (Angestellte 44,9&nbsp;%), seitdem sank dieser Anteil <a href="Tendenz" title="Tendenz">tendenziell</a> auf 36,1&nbsp;% (1995), 34,2&nbsp;% (2000), 34,8&nbsp;% (2003). Im gleichen Maße erhöhte sich der Anteil der Angestellten. (58,2&nbsp;%) Dieser Umbruch ist überwiegend das Ergebnis des Rückgangs von Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe und der Ausweitung des Dienstleistungssektors.
</p>

<p>Aus den unten genannten Gründen sind alle statistischen Angaben zum Beschäftigtenanteil von „Arbeitern“ und „Angestellten“, die sich auf die Zeit nach 2005 beziehen, mit großer Vorsicht zu genießen. Letztlich ist keine objektive statistische Unterscheidung von „Arbeitern“ und „Angestellten“ überhaupt noch möglich, da die arbeits-, sozial- und tarifrechtlichen Unterschiede seit 2005 nicht mehr bestehen. In Betrieben, die Entgelt-Rahmentarifverträge anwenden, ist eine statistische Erhebung der Unterschiede von „Arbeitern“ und „Angestellten“ gänzlich unmöglich. Dennoch unterscheidet das statistische Bundesamt im Mikrozensus bis heute zwischen „Arbeitern“ und „Angestellten“. Dabei werden folgende Definitionen verwendet:
</p>
<ul><li><i>Angestellte:</i> Alle nicht beamteten Gehaltsempfänger/-innen, einschließlich sonstige/-r Beschäftigte/-r mit kleinem <a href="Job_(Arbeit)" title="Job (Arbeit)">Job</a> neben Schule, Studium oder Ruhestand. Für die Zuordnung ist grundsätzlich die Stellung im Betrieb bzw. die Vereinbarung im Arbeitsvertrag entscheidend. <i>Leitende Angestellte</i> gelten ebenfalls als Angestellte, sofern sie nicht <a href="Gesellschafter" title="Gesellschafter">Gesellschafter</a> sind. Den Angestellten werden – sofern kein getrennter Ausweis erfolgt – auch die Personen in Freiwilligendiensten zugeordnet.</li>
<li><i>Arbeiter/-innen</i>: Alle Lohnempfänger/-innen, unabhängig von der Lohnzahlungs- und Lohnabrechnungsperiode und der <a href="Qualifikation_(Personalwesen)" title="Qualifikation (Personalwesen)">Qualifikation</a>, ferner Heimarbeiter/-innen sowie Hausgehilfe/-innen."<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Diese Definitionen sind sehr problematisch. Durch die Unterscheidung in Lohnempfänger/-innen und Gehaltsempfänger/innen kann in den Branchen, in denen Entgeltrahmenabkommen bzw. Entgelt-Rahmentarifverträge gelten, <a href="Empirisch" class="mw-redirect" title="Empirisch">empirisch</a> überhaupt keine Differenzierung erhoben werden. Da dies große und relevante Branchen wie die Metall- und Elektroindustrie und die chemische Industrie sind, müssen die vom statistischen Bundesamt ab 2005 veröffentlichten Zahlen bezweifelt werden. Die Zahlen des Mikrozensus beruhen auf einer Selbsteinschätzung der befragten Beschäftigten, bei der die tradierten Begriffe subjektiv fortgeführt werden, obwohl sie einer objektiven und exakten Definition nicht mehr standhalten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Angleichung_von_Arbeitern_und_Angestellten">Angleichung von Arbeitern und Angestellten</h2></div>
<p>Schon in den Gesetzen und ersten Tarifverträgen in der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a> gab es erhebliche Unterschiede zwischen der Regelungen für Arbeiter bzw. Arbeiterinnen und Angestellte, wobei die Regelungen für Angestellte überwiegend günstiger waren. Auch nach 1945 wurde diese Unterscheidung beibehalten. Es gab unterschiedliche Regelungen für die Lohn- und Gehaltsgestaltung, die <a href="Entgeltfortzahlung_im_Krankheitsfall" title="Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall">Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall</a> oder die Kündigungsfristen. Es gab unterschiedliche Träger für die Renten- und Krankenversicherung. Im <a href="Betriebsverfassungsgesetz" class="mw-redirect" title="Betriebsverfassungsgesetz">Betriebsverfassungsgesetz</a> und im <a href="Mitbestimmungsgesetz" title="Mitbestimmungsgesetz">Mitbestimmungsgesetz</a> von 1976 waren getrennte Wahlvorgänge für „Arbeiter“ und „Angestellte“ vorgesehen. In allen Branchen gab es unterschiedliche Tarifverträge: Lohntarifverträge und Lohn-Rahmentarifverträge für Arbeiter und Gehaltstarifverträge und Gehalts-Rahmentarifverträge für Angestellte. Im Zuge der technisch-organisatorischen Entwicklung in den Betrieben glichen sich die <a href="Arbeitsbedingungen_(Betriebsverfassungsgesetz)" title="Arbeitsbedingungen (Betriebsverfassungsgesetz)">Arbeitsbedingungen</a> von Arbeitern und Angestellten tendenziell an. In immer mehr Bereichen konnte im Grunde nicht mehr zwischen Arbeitern und Angestellten unterschieden werden.
</p><p>Die Unterschiede zwischen Arbeitern und Angestellten wurden schrittweise bis zum Jahr 2005 abgeschafft und die Bedingungen angeglichen. Die wichtigsten Stationen sind:<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>1956/1957: Tarifliche Lohnfortzahlung in der Metallindustrie auch für Arbeiter bzw. Arbeiterinnen in der Metallindustrie (nach einem Streik in Schleswig-Holstein);</li>
<li>1957: Angleichung der Leistungen der Rentenversicherung, aber weiterhin getrennte Systeme der Landesversicherungsanstalten für „Arbeiter“ (LVAs) und der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA);</li>
<li>1989: Einheitliche gesetzliche Krankenkassen;</li>
<li>1993: Einheitliche gesetzliche Kündigungsfristen;</li>
<li>Ab ca. 1990 bis Mitte der 1990er Jahre: Umstellung des Stundenlohns auf Monatslohn für „Arbeiter“;</li>
<li>Mitte der 1990er Jahre: Gemeinsame Manteltarifverträge für „Arbeiter“, „Angestellte“ und Auszubildende (z.&nbsp;B. in der niedersächsischen Metallindustrie im Jahr 1994);</li>
<li>2001: Reform des Betriebsverfassungsgesetzes und des Mitbestimmungsgesetzes: Keine getrennte Wahl mehr von Vertretern der „Arbeiter“ und „Angestellten“;</li>
<li>2003: Erster Abschluss eines Entgelt-Rahmentarifvertrages in der Metallindustrie von Baden-Württemberg; danach bis 2005 Abschluss von Entgelt-Rahmentarifverträgen in allen tarifgebieten der Metall- und Elektroindustrie sowie in anderen Branchen;</li>
<li>2005: Gesetz über die Organisationsreform der Deutschen Rentenversicherung: Einheitliche Versicherungsträger für ehemalige Arbeiter und Angestellte.</li></ul>
<p>Mit diesen Reformschritten wurde die Unterscheidung von „Arbeitern“ und „Angestellten“ überwunden und ein einheitlicher Arbeitnehmerstatus verwirklicht. Aufgrund dieser Angleichungsschritte ist es heute nicht mehr möglich, statistisch zwischen „Arbeitern“ und „Angestellten“ zu unterscheiden. Sämtliche Statistiken zu dieser Unterscheidung nach dem Jahr 2005 sind mit großer Vorsicht zu genießen, wenn nicht gar falsch. Problematisch ist die Tatsache, dass keine prägnanten Begriffe gefunden wurden, um die Beschäftigten im Produktionsbereich und im administrativen u.&nbsp;a. Bereichen zu unterscheiden.
</p><p>Bis zum Jahr 2001 existierte die <a href="Deutsche_Angestellten-Gewerkschaft" title="Deutsche Angestellten-Gewerkschaft">Deutsche Angestelltengewerkschaft</a> (DAG), die nicht Mitglied im <a href="Deutscher_Gewerkschaftsbund" title="Deutscher Gewerkschaftsbund">Deutschen Gewerkschaftsbund</a> (DGB) war. Gewerkschaftlich organisierte Angestellte in den einzelnen Branchen waren entweder in den zuständigen Gewerkschaften des DGB oder in der DAG Mitglied. Dies führte zu Spannungen und Reibungen. Im Jahr 2001 wurde die DAG in die neu gegründete <a href="Vereinte_Dienstleistungsgewerkschaft" title="Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft">Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft</a> Ver.di integriert. In den Branchen, für die Ver.di nicht zuständig ist, wurde den DAG-Mitgliedern empfohlen, in die jeweils zuständige DGB-Gewerkschaft zu wechseln.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="International">International</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p><a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> entwickelte eine Reihe arbeits- und sozialrechtlicher Privilegierungen früher als in Deutschland, denn unter anderem verlieh im Jahre 1906 eine Sonderversicherung für Privatbeamte der deutschen Angestelltenbewegung Impulse.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Es gilt die Definition, dass <i>Privatangestellte</i> Arbeitnehmer sind, die „<a href="Kaufm%C3%A4nnischer_Beruf" class="mw-redirect" title="Kaufmännischer Beruf">kaufmännische Dienste</a> (Handlungsgehilfen), sonstige höhere <i>nicht kaufmännische Dienste (?)</i> (mit entsprechenden Vorkenntnissen) oder Kanzleiarbeiten (alle Bürotätigkeiten) leisten.“ (laut §&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Angestelltengesetz).<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-wko_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-wko-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Damit ist der Angestellte eine der grundlegenden Gruppen der Beschäftigungsformen. Volkswirtschaftlich werden sie einschließlich der <i><a href="Freier_Dienstnehmer" title="Freier Dienstnehmer">Freien&nbsp;Dienstnehmer</a></i> erfasst, eine 1998 neu geschaffene Gruppe, die ebenfalls über Dienstvertrag beschäftigt ist.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dazu kommen die <i><a href="Vertragsbediensteter" title="Vertragsbediensteter">Vertragsbediensteten</a></i> („Angestellte“ der staatlichen Institutionen als privatwirtschaftliche Arbeitgeber), und bilden dann zusammen mit den <i><a href="Beamter_(%C3%96sterreich)" title="Beamter (Österreich)">Beamten</a></i> die Gruppe <i>Angestellte und öffentlich Bedienstete.</i> Alle anderen Arbeitnehmer sind <i><a href="Arbeiter" title="Arbeiter">Arbeiter</a></i> (es existiert keine spezielle gesetzliche Regelung, die festlegt, wer Arbeiter ist; deren Definition ist also exklusiv).<sup id="cite_ref-wko_21-1" class="reference"><a href="#cite_note-wko-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Definition entspricht sehr dem internationalen <a href="Blue_Collar" title="Blue Collar">Blue/White Collar</a>-Konzept.
</p><p>Beschäftigte mit einer dieser Definition entsprechenden Tätigkeit sind zwingend Angestellte, für das Angestelltenrecht gilt, und erhalten einen Dienstvertrag. Angestellte erhalten ein monatliches <a href="Arbeitsentgelt" title="Arbeitsentgelt">Gehalt</a>, das nach Ortsüblichkeit (§&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Angestelltengesetz) und je nach Branche festgelegt wird (Gehaltstabellen der <a href="Kollektivvertrag" title="Kollektivvertrag">Kollektivverträge</a>). Grundlegende rechtliche Unterschiede zwischen Arbeitern und Angestellten betreffen <a href="K%C3%BCndigung" title="Kündigung">Kündigungs</a>fristen und -termine&nbsp;(§§&nbsp;19–21) und Gründe für eine vorzeitige Auflösung&nbsp;(§§&nbsp;25–32), die Dauer der <a href="Entgeltfortzahlung_im_Krankenstand" class="mw-redirect" title="Entgeltfortzahlung im Krankenstand">Entgeltfortzahlung im Krankenstand</a> sowie Dienstverhinderungsgründe&nbsp;(§&nbsp;8). Außerdem gibt es Regelungen zum <a href="Konkurrenzverbot" class="mw-redirect" title="Konkurrenzverbot">Konkurrenzverbot</a>&nbsp;(§&nbsp;8,&nbsp;36).
</p>
<dl><dd>Siehe auch: <a href="Arbeitsrecht_(%C3%96sterreich)#Unterschied_zwischen_Angestellten_und_Arbeitern" title="Arbeitsrecht (Österreich)">Arbeitsrecht: Unterschied zwischen Angestellten und Arbeitern</a></dd></dl>
<p>Angestellte sind verpflichtend Mitglieder der <a href="Kammer_f%C3%BCr_Arbeiter_und_Angestellte" title="Kammer für Arbeiter und Angestellte">Kammer für Arbeiter und Angestellte</a>&nbsp;(AK), die seit 1921 für alle Arbeitnehmer zuständig ist. Sie sind nach dem <a href="Allgemeines_Sozialversicherungsgesetz" title="Allgemeines Sozialversicherungsgesetz">Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz</a>&nbsp;(ASVG) versichert.
</p><p>In Österreich gibt es gut 1,9&nbsp;Millionen Angestellte (2013:&nbsp;1.946.500), das sind knapp ein Viertel der Bevölkerung (2013:&nbsp;23,3&nbsp;%; Bemessung präzise: Wohnbevölkerung in Privathaushalten), etwas weniger als die Hälfte der Erwerbstätigen (2013:&nbsp;44,3&nbsp;% von 4,4&nbsp;Mio.) und gut die Hälfte der unselbständig Erwerbstätigen (Arbeitnehmern; 2013:&nbsp;53,7&nbsp;% von 3,6&nbsp;Mio.), deren zahlenmäßig größte Gruppe.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Finanziell gehören die Angestellten zu den besseren Mittelverdienern, das Bruttojahreseinkommen beträgt 28.696&nbsp;€ (Median, 2012; Arbeitnehmer gesamt: 25.373&nbsp;€).<sup id="cite_ref-statistik.at_eink_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-statistik.at_eink-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Frauenquote beträgt 55&nbsp;%.<sup id="cite_ref-statistik.at_eink_24-1" class="reference"><a href="#cite_note-statistik.at_eink-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Gender-Einkommenschere ist fast ebenso stark wie bei den Arbeitern, männliche Angestellte verdienen etwa 42.010&nbsp;€, weibliche 21.190&nbsp;€, also nur die Hälfte (durchschnittliche Einkommensdifferenz 2012:&nbsp;49,6&nbsp;% bezogen auf die Männer).<sup id="cite_ref-statistik.at_eink_24-2" class="reference"><a href="#cite_note-statistik.at_eink-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das heißt, männliche Angestellte sind deutlich Gutverdiener, weibliche verdienen deutlich noch unter dem Gesamtdurchschnitt.
</p>
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style>
<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste navigation-not-searchable center" role="navigation">
<div class="klappleiste-kopf">Arten der <a href="Erwerbst%C3%A4tigkeit" title="Erwerbstätigkeit">Erwerbstätigkeit</a> in Österreich <small>nach Stellung im Beruf</small></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p><a href="Arbeitnehmer" title="Arbeitnehmer">Unselbständige</a>:<br>
<a href="Arbeiter" title="Arbeiter">Arbeiter</a>&nbsp;|
Angestellte&nbsp;und <a href="%C3%96ffentlicher_Dienst_(%C3%96sterreich)" title="Öffentlicher Dienst (Österreich)">öffentlich&nbsp;Bedienstete</a>:
<a class="mw-selflink selflink">Angestellte</a>&nbsp;•
<a href="Freier_Dienstnehmer" title="Freier Dienstnehmer">Freie&nbsp;Dienstnehmer</a>&nbsp;•
<a href="Vertragsbediensteter" title="Vertragsbediensteter">Vertragsbedienstete</a>&nbsp;•
<a href="Beamter_(%C3%96sterreich)" title="Beamter (Österreich)">Beamte</a>
</p><p><a href="Selbst%C3%A4ndigkeit_(beruflich)" title="Selbständigkeit (beruflich)">Selbständige&nbsp;und Mithelfende</a>:<br>
<a href="Selbst%C3%A4ndigkeit_(beruflich)" title="Selbständigkeit (beruflich)">Selbständige</a>:
<a href="Gewerbe" title="Gewerbe">Gewerbliche Erwerbstätigkeit</a>
(<a href="Gewerbeordnung_1994" title="Gewerbeordnung 1994">Freies&nbsp;Gewerbe,
Reglementiertes&nbsp;Gewerbe,
Teilgewerbe</a>)&nbsp;•
<a href="Urproduktion" title="Urproduktion">Urproduktion</a>&nbsp;•
<a href="Freier_Beruf_(%C3%96sterreich)" title="Freier Beruf (Österreich)">Freiberufliche&nbsp;Tätigkeit</a>&nbsp;•
<a href="Neue_Selbst%C3%A4ndigkeit" title="Neue Selbständigkeit">Neue&nbsp;Selbständigkeit</a>&nbsp;|
<a href="Mithelfende_Familienangeh%C3%B6rige" title="Mithelfende Familienangehörige">Mithelfende&nbsp;Familienangehörige</a>
</p>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>In der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> entstand im Jahre 1901 durch einige kaufmännische Angestellte des <a href="Coop_(Schweiz)" title="Coop (Schweiz)">A. C. V.</a> ein „Verein des Bureaupersonals“, dem sich nachträglich der größte Teil der technischen Angestellten anschloss. Auf Anregung des Arbeitervereins A. C. V. Basel erfolgte am 14. Mai 1905 in Biel die Gründung eines Verbandes schweizerischer Genossenschaftsangestellter, dem sich die Personalorganisationen der Konsumvereine von Luzern, Bern, Biel, Winterthur, Basel, Schaffhausen und Zürich anschlossen.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Seit 1923 besteht für Angestellte der Angestelltenverband <a href="Angestellte_Schweiz" title="Angestellte Schweiz">Angestellte Schweiz</a>. Die schweizerischen Angestellten blieben nach dem Ersten Weltkrieg trotz hoher <a href="Arbeitslosigkeit" title="Arbeitslosigkeit">Arbeitslosigkeit</a> ihrem kleinbürgerlichen Milieu treu. Anders als in Deutschland gab es in der Schweiz eine große Stabilität der Einkommensrelation zwischen Angestellten und Arbeitern.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Luxemburg">Luxemburg</h3></div>
<p>In Luxemburg, wo noch der Begriff „Privatbeamter“ gebräuchlich gewesen ist,<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurde die Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">französisch</a></span> <span lang="fr-Latn" style="font-style:italic">employés privés</span>) zum 1.&nbsp;Januar 2009 durch das Inkrafttreten des Einheitsstatuts (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">französisch</a></span> <span lang="fr-Latn" style="font-style:italic">statut unique</span>) aufgehoben.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Angestelltensoziologie" title="Angestelltensoziologie">Angestelltensoziologie</a></li>
<li><a href="Die_Angestellten" title="Die Angestellten">Die Angestellten</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><i>Wissenschaftliche Literatur:</i>
</p>
<ul><li><a href="Fritz_Croner" title="Fritz Croner">Fritz Croner</a>: <i>Soziologie der Angestellten</i>. Köln/Opladen 1962.</li>
<li><a href="Michel_Crozier" title="Michel Crozier">Michel Crozier</a>: <i>Le monde des employés de bureau: résultats d’une enquête menée dans sept compagnies d’assurances parisiennes.</i> Éditions du Seuil, 1965.</li>
<li>Oliver C. Errichiello, <a href="Arnd_Zschiesche" title="Arnd Zschiesche">Arnd Zschiesche</a>: <i>Die Angestellten im 21. Jahrhundert</i>. Moderne Heimat Verlag, Hamburg/Lübeck 2005.</li>
<li>Ulf Kadritzke: <i>Angestellte.</i> In: <i><a href="Historisch-kritisches_W%C3%B6rterbuch_des_Marxismus" title="Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus">Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus</a>.</i> Band 1, Argument-Verlag, Hamburg 1994, Sp. 272–278.</li>
<li><a href="Charles_Wright_Mills" title="Charles Wright Mills">Charles Wright Mills</a>: <i>White Collar. The American Middle Classes</i>. Oxford University Press, New York 1951; dt.: <i>Menschen im Büro. Ein Beitrag zur Soziologie der Angestellten.</i> Bund Verlag, Köln-Deutz 1955, ISBN 0-19-515708-7.</li>
<li><a href="Hartmut_Meine" title="Hartmut Meine">Hartmut Meine</a>: „Arbeiter und Angestellte“: Vom Ende und Beharrungsvermögen alter Scheidelinien; in: WSI-Mitteilungen, Heft 2 im Jahr 2005, S. 76 bis 81</li></ul>
<p>Historisches:
</p>
<ul><li><a href="Siegfried_Kracauer" title="Siegfried Kracauer">Siegfried Kracauer</a>: <i><a href="Die_Angestellten" title="Die Angestellten">Die Angestellten</a>. Aus dem neuesten Deutschland.</i> 1930. Neuauflage Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-36513-4.</li>
<li>Günther Schulz: <i>Die Angestellten seit dem 19. Jahrhundert.</i> Oldenbourg, München:2000.</li>
<li>Tatjana Timoschenko: <i>Die Verkäuferin im Wilhelminischen Kaiserreich: Etablierung und Aufwertungsversuche eines Frauenberufes um 1900</i>. Lang, Frankfurt am Main u. a. 2005.</li></ul>
<p><i>Literarische Darstellungen</i> (chronologisch):
</p>
<ul><li><a href="Herman_Melville" title="Herman Melville">Herman Melville</a>: <i>Bartleby, the Scrivener: A Story of Wall Street.</i> 1853; dt. <i><a href="Bartleby_der_Schreiber" title="Bartleby der Schreiber">Bartleby der Schreiber</a>.</i></li>
<li><a href="Der_Geh%C3%BClfe" title="Der Gehülfe">Robert Walser: <i>Der Gehülfe</i></a><i>.</i> 1907/1908.</li>
<li><a href="Irmgard_Keun" title="Irmgard Keun">Irmgard Keun</a>: <i><a href="Das_kunstseidene_M%C3%A4dchen" title="Das kunstseidene Mädchen">Das kunstseidene Mädchen</a>.</i> 1932.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:White-collar_workers?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Angestellter</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Angestellter" class="extiw external" title="wikt:Angestellter">Wiktionary: Angestellter</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Privatbeamtenfrage" class="extiw external" title="s:Die Privatbeamtenfrage">Wikisource: <i>Die Privatbeamtenfrage.</i> In: <i>Handbuch der Politik</i> (1914)</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Angestelltenversicherung" class="extiw external" title="s:Die Angestelltenversicherung">Wikisource: <i>Die Angestelltenversicherung.</i> In: <i>Handbuch der Politik</i> (1914)</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4002025-3">Literatur von und über Angestellter</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans-Otto Pielmeier, <i>Arbeiter</i>, in: Wolfgang Lück (Hrsg.): <i>Lexikon der Betriebswirtschaft</i>, 1990, S. 79; ISBN 3-478-37624-6</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books/edition/Kirche_und_Arbeiterfrage/bIt4DwAAQBAJ?hl=de&amp;gbpv=1&amp;dq=Arbeiter+k%C3%B6rperliche+T%C3%A4tigkeit&amp;pg=PA216&amp;printsec=frontcover">Johannes Rehm, <i>Kirche und Arbeiterfrage</i>, 2017, S. 216</a></span>
</li>
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<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4002025-3">4002025-3</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85146467">sh85146467</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlsh/00563388">00563388</a></span> </div>
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